Angst (1)

Angst.

Ich schreibe diesen Artikel erst sehr spät. Denn ich will einen wirklich guten Artikel schreiben. Einen Artikel der Ihnen sofort weiterhilft. Ich wollte diesen Text schon vor langer Zeit schreiben. Aber irgendwie…

Haben Sie das Beispiel verstanden? Wann immer wir etwas nicht tun was wir eigentlich tun wollen, ist eine Angst im Spiel.

Das schwierige dabei ist, eine Angst oder eine Hemmung zu erkennen. Gerade die kleinen Ängste tarnen sich vorzüglich und schleichen sich von hinten an uns. Sie sind ausgesprochen gemeine und hinterhältige Ängste. Nach außen hin geben sie sich als sinnvolle Erläuterungen, gute Gründe und zweckdienlicher Pragmatismus und lenken so von ihrem äußerst störenden Wesen ab.

Warum haben wir Angst?

Angst ist unser biologisches Sicherheits-Programm. Sie bewahrt uns vor Gefahren. Angst ist ein notwendiger Überlebens-Mechanismus. Das ist das Gute an der Angst und dafür sollten wir ihr sehr dankbar sein.

Verzwickt ist nun, dass wir Angst haben können, obwohl unser Überleben gar nicht in Gefahr ist.

Alle möglichen Umstände können zu dem Gefühl der Angst führen.

Wann gibt es wieder etwas zu essen? Und schon schlägt die alteingesessene Angst vorm Verhungern erbarmungslos zu. Bei dem ein oder anderen landet zuviel im längst gut gefüllten Magen.

Die ein oder andere Bewegung wird vermieden, weil sich die Angst sich ob der ungewohnten Bewegung zu verletzen  plötzlich im Gemüt breit macht. Hier hilft Ihnen Ihr Trainer oder gute Freunde.

Ängste können uns im kleinen Hindern, so daß wir dann die gesteckten großen Ziele nicht erreichen. Wenn Sie etwas bisher nicht erreicht haben, fragen Sie sich, ob eine kleine versteckte Angst die Ursache sein könnte.

 

Hilfe: Das „Worst-Case-Szenario“ oder „Was könnte als Schlimmstes passieren“ in vier einfachen Schritten

1. Überlegen Sie sich was das aller-aller-schlimmste ist, was bei Ihrer geplanten Aktivität eintreten könnte wenn wirklich alles schief geht.

2. Überlegen Sie sich, was geschieht, wenn nur die Hälfte der eben erkannten Ereignisse eintritt.

3. Was würde geschehen, wenn es einigermaßen normal ablaufen wird?

4. Wie wäre es, wenn Sie nur ein wenig über der normalen Erwartung liegen?

 

 

 

Alles wird gut. Sie werden besser. Ihr Jens Knobloch

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *